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Brazilien Reisefuehrer
Zeit: Brasilien erstreckt sich ueber vier Zeitzonen: Rio und Sao Paulo: GMT –2 (GMT –3 von April bis Oktober): Brasilia und Belém: GMT –3 (GMT –2 von Oktober bis Maerz); GMT –4 im Westen.
Elektrizitaet: Brasilien hat verschiedene elektrische Spannungen, manchmal sogar innerhalb einer Stadt. Die besseren Hotels bieten 220 Volt an. Falls nicht, sind Transformatoren in den meisten elektrischen Geschaeften erhaeltlich. Bei den meisten Steckdosen funktioniere
Sprache: Die in Brasilien gesprochene Sprache ist portugiesisch, allerdings wird in den Staedten auch weitesgehend Spanisch und Englisch gesprochen.
Gesundheit: Eine Impfung gegen Gelbfieber wird fuer diejenigen empfohlen,
die die laendlichen Gegenden und Teile von Sao Paulo und Parana
bereisen moechten. Touristen, die aus infizierten Gebieten kommen,
benoetigen ein Gelbfieber-Zertifikat. Ausserdem werden Impfungen
gegen Typhus und Hepatitis A empfohlen. Krankheiten, die von
Stechmuecken uebertragen werden koennen wie das Denguefieber und
Malaria sind weit verbreitet und Abwehrmittel gegen Insekten werden
strengenstens empfohlen. Malaria existiert in den meisten
laendlichen Gegenden unter 2,953ft (900m) gelegen. Die
Chagas-Krankheit, die von einem Parasit uebertragen wird, ist in
den laendlichen Gegenden von Brasilien weit verbreitet. Bis vor
kurzem wurde geglaubt, dass die Uebertragung nur durch
Insektenstiche geschehen kann, aber ein Ausbruch der Krankheit im
Maerz 2005, welcher zu drei Toten in Santa Catarina gefuehrt hat,
wurde auf die Nahrungsaufnahme von Zuckerrohrsaft, welcher mit
Faekalien von Uebertraeger-Insekten verschmutzt war,
zurueckgefuehrt. Im Nordosten wurden weitere Faelle mit der
Nahrungsaufnahme von Saft aus der Acai Fruch verbunden. Reisenden
wird empfohlen sofort aerztliche Beratung auzusuchen, sollten die
folgenden Symptome auftreten: Fieber, Schwindelgefuehl,
Muskelschmerzen und Schmerzen und/oder Anschwellen des Stiches.
Leitungswasser wird sehr stark behandelt, daher ist der Geschmack
sehr chemisch. Trinkwasser in Flaschen ist ueberall frei
erhaeltlich Die Milch in laendlichen Gegenden ist nicht
pasteurisiert. Touristen wird empfohlen, Medikamente fuer
Reisedurchfall stets bei sich zu haben. Die Krankenhaeuser in den
groesseren Staedten sind meist gut, allerdings sind die
medizinischen Kosten hoch und es wird dringend empfohlen, eine
Krankenversicherung abzuschliessen.
Trinkgeld: Fast alle Hotels rechnen eine Servicegebuehr zur Rechnung dazu,
normalerweise 10%. Die meisten Restaurants addieren ebenfalls 10%
oder mehr zur Gesamtrechnung, muessen dies aber klar ausweisen.
Kellner schaetzen ein extra Trinkgeld von 5% wenn ihr Service sehr
gut war. Brasilianer geben Taxifahrern normalerweise kein
Trinkgeld, ausser, wenn sie sich um Gepaeck kuemmern. Oft passiert
es aber, dass diese die Endsumme aufrunden. Angestellte im Hotel
erwarten ein kleines Trinkgeld, und die meisten Dienstleistungen
erwarten 10-15%.
Sicherheit: Brasilien ist politisch stabil mit keinen natuerlichen Feinden
und keinen Terroristen-Aktivitaeten. In den Metropolen allerdings
sind geringfuegige Ueberfaelle an der Alltagsordnung. Besonders Rio
wird als eine der kriminellesten Staedte in der Welt angesehen und,
obwohl Gewaltverbrechen generell nur in den Armenvierteln vorkommt,
sollten auslaendische Geschaeftslaeute und Touristen vorsichtig
sein. Reisende sollten nicht versuchen, die Ghettos auf eigene
Faust zu besuchen, sondern sich einer gefuehrten Tour anschliessen.
Gewaltverbrechen werden aufgrund der Gruendungen von Drogengangs
und kriminellen Gruppen um Rio und Sao Paulo herum immer haeufiger.
Ueberfaelle, oft involviert mit Waffen, passieren oft und Touristen
sollten es vermeiden, Schmuck und teure Uhren zu tragen, sich nicht
zu auffaellig kleiden und Kameras verbergen. Wertgegenstaende
sollten in Hotelsafes eingeschlossen werden. Die Bedrohung durch
Ueberfaelle ist ausserhalb der Stadtzentren niedriger als in den
Stadtgebieten selbst. Allerdings kommt es durchaus zu Vorfaellen
und Frauen sollten sich im klaren sein, dass sexuelle Uebergriffe
auch in Ferienregionen an der Kueste gemeldet worden sind. Man
sollte es vermeiden, nicht offzielle Taxen zu benutzen und sollte
in oeffentlichen Verkehrsmitteln in Rio, Recife und Salvador
besonders vorsichtig sein. Bewaffnete Kriminelle haben ein Taxi,
welches mit Touristen besetzt war, in der Nacht zum 21. Mai 2006
auf der Strecke vom Antonio Carlos Jobim International Airport bis
zu Rios Innenstadt abgefangen. Vorfaelle wie diese passieren
zufallsbedingt auf dieser Strasse, besonders nachts. Die Fluglinie
Varig laeuft Gefahr bankrott zu gehen und Touristen sollten sich
darueber im klaren sein, wenn sie ihre Flugtickets buchen. In Sao
Paulo fuehrte ein 'Krieg' zwischen Authoritaeten und der
kriminellen Gruppe PCC zu kriminellen Attacken auf Polizeirevieren,
in Banken und in oeffentlichen Verkehrsmitteln. Ausserdem sind in
der Zeit vom 12. bis zum 15. Mai Aufstaende in mehr als 70
staatlichen Gefaengnissen ausgebrochen. Die Situation erholt sich
im Moment langsam wieder, aber Touristen sollte bewusst sein, dass
weitere Gewalthandlungen ohne weitere Ankuendigung aufbrausen
koennen.
Kommunikation: Die internationale Vorwahl fuer Brasilien ist +55. Die Vorwahl
fuer abgehende Anrufe haengt davon ab, welches Telefonnetz benutzt
wird. (z.B. 0014 fuer Brasil Telecom). Nach dieser Nummer folgt die
relevante Landesvorwahl (z.B. 001444 fuer Grossbritannien). In den
meisten Grosstaedten gibt es Netze fuer Mobiltelefone und Handys
koennen gemietet werden. Internet-Cafes sind weit verbreitet. Jede
Stadt hat ein zentrales Telefonbuero, welches Posto Telefonico
genannt wird und von wo Anrufe nach Uebersee getaetigt werden
koennen. Ausserdem gibt es ueberall oeffentliche Telefonzellen, die
mit Telefonkarten funktionieren. Fuer guenstigere Anrufe koennen
sich Reisende mit einem Anbieter von zu Hause verbinden lassen (mit
Ernennung einer Kreditkarte) oder einen Rueckruf vereinbaren. Post
nach Uebersee zu schicken ist sehr teuer, aber das System der Post
in Brasilien ist generell verlaesslich und per Luftpost dauert es
normalerweise eine Woche.
Zoll: Reisende nach Brasilien koennen in das Land mit Guetern bis zu
einem Wert von US$500 einreisen ohne die Gegenstaende verzollen zu
muessen. Diese Gueter schliessen ein: 400 Zigaretten oder 25
Zigarren oder 250g Tabak und 2 Liter an alkoholischen Getraenken.
Verbotene Gegenstaende sind unter anderem frische Produkte,
Pflanzenprodukte und Tierprodukte. Strenge Regeln gibt es bei
zeitlicher Einfuhr oder der Ausfuhr von Waffen, Antiquitaeten,
tropischen Pflanzen, Medizin und Geschaeftsausstattung.
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