Frankreich

Frankreich Reisefuehrer

Zeit: Die lokale Zeit ist GMT +1 (GMT +2 zwischen dem letzten Sonntag im Maerz und dem letzten Sonntag im Oktober).
Elektrizitaet: Allgemein 220 Volt, 50 Hz. Die europaeischen Zweierstecker sind Standard.
Sprache: Die offizielle Sprache ist Franzoesisch.
Gesundheit: Die Einrichtungen in franzoesischen Krankenhaeusern und die allgemeinen Gesundheitseinrichtungen sind erster Klasse. Briten und Besucher aus anderen EU-Laendern haben Anspruch auf sehr verguenstigte medizinische Behandlungen und Medikamente, sollten sie eine eupaeische Krankenversicherungskarte (EHIC) vorlegen koennen. Abgesehen davon erwarten Aerzte und Krankenhaeuser oft sofortige Barzahlung fuer die Behandlung. Der Abschluss einer Krankenversicherung wird empfohlen. Apotheken bieten ebenfalls erste Hilfe an, berechnen diese aber. Es gab in der Vergangenheit steigende Zahlen von Hantavirus (ausgeloest durch Nagetiere) in den Regionen der Ardennen, Aisne und Jura. Tollwut tritt ebenfalls gelegentlich auf. Im Februar 2006 hat Frankreich die ersten Faelle von Vogelgrippe gemeldet. Alle infizierten Voegel wurden getoetet und Vorsichtsmassnahmen wurden eingeleitet. Das Risiko ist sehr gering fuer Reisende, allerdings sollte der direkte Kontakt mit einheimischen, wilden und Kaefigvoegeln vermieden werden. Weiterhin sollten alle Gefluegelprodukte und Eigerichte gut durchgekocht werden.
Trinkgeld: Die meisten Restaurants und Hotels addieren automatisch eine Servicegebuehr von 15%, daher ist es nicht notwendig ein Trinkgeld zu geben. Allerdings ist ein kleines Trinkgeld von 2-3% bei gutem Service angebracht. Wenn das Trinkgeld nicht bereits in der Rechnung enthalten ist, ist ein Trinkgeld von 15% angebracht. Taxifahrer erwarten etwa 10-15% der Gesamtsumme und Friseure bekommen 10%. Hotelangestellte erhalten generell
€1.50 pro Tag und das Waschpersonal und Garderobenpersonal sowie Museumsfuehrer bekommen €1. Die Busfahrer auf Bustouren und Fremdenfuehrer erhalten ebenfalls ein Trinkgeld.
Sicherheit: Nach den Bombenanschlaegen in London und Madrid ist die Sicherheit besonders in den oeffentlichen Verkehrsmitteln stark erhoeht worden. Eine Gruppe mit Namen AZF beansprucht eine Anzahl von Sprengstoffen auf Zugstrecken postiert zu haben, die in Zukunft explodieren sollen. Obwohl die Behoerden die Oeffentlichkeit gebeten haben, aufmerksam zu sein, wurden keine weiteren Warnungen fuer die Benutzung oeffentlicher Verkehrsmittel herausgegeben. Unbeaufsichtigtes Gepaeck in der Oeffentlichkeit wird von Sicherheitsbediensteten beseitigt oder vernichtet. Waehrend Frankreich generell fuer Touristen sehr sicher ist, wird Reisenden dennoch empfohlen Vorsichtsmassnahmen gegen Taschendiebstahl zu beachten und ihre persoenliche Sicherheit zu gewaehrleisten. Diebe und Taschendiebe agieren in der Metro und in den Gegenden um die Flughaefen herum. Diebstaehle aus Autos heraus sind gelaeufig, besonders im Sueden, in der Gegend um Marseilles und auf Korsika. Eine korsische Nationalgruppe, FLNC genannt, ist verantwortlich fuer eine Reihe von Bombenattacken auf oeffentliche Gebaeude und Ferieneinrichtungen und Besucher sollten vorsichtig sein, besonders in der Hauptstadt Ajaccio und in anderen Innenstaedten. Kuerzlich wurde von einer Reihe von Einbruechen in Wohnwagen und Wohnmobile berichtet, die stattfanden, waehrend die Reisenden geschlafen haben. Autofahrer sollten daher nicht in einsamen oder dunklen Gegenden von Campingplaetzen oder Parkplaetzen parken. Touristen sollten Taschen und Geldboersen verstecken, selbst waehrend der Autofahrt. Ausserdem wird geraten, niemals Wertgegenstaende unaufbesichtigt im Auto zurueck zu lassen. Taschendiebstahl ist auch sehr gelaeufig, besonders in oeffentlichen Verkehrsmitteln und in Einkaufszentren. Auch sollten Reisende vorsichtig sein, wenn sie am Flughafen Koffer in ihren Mietwagen ein- oder ausladen.
Sitten: Die franzoesische Kultur ist von hoechster Bedeutung fuer die Franzosen und in einer immer mehr amerikanisierten Welt fuehlen sie sich verpflichtet, diese zu beschuetzen. Es wird sehr geschaetzt wenn Touristen ein paar Woerter Franzoesisch sprechen. Franzosen reagieren allgemein nicht sehr erfreut, sollten man sie auf Englisch ansprechen. Waehrend die Speisen in Restaurants keinen anderen nachstehen, moegen viele Amerikaner den Service in den Restaurants als schludrig bezeichnen. Kellner koennen unfreundlich erscheinen (besonders in Paris), und sie nehmen sich ihre Zeit. So sind sie einfach. Traditionelle Spiele wie pétanque (aehnlich dem Rasen-Bowling, wird aber auf Kies gespielt) sind auf Dorfplaetzen sehr beliebt. Die Nationalsportarten sind Fussball, Rugby und Radfahren.
Kommunikation: Die internationale Landesvorwahl fuer Frankreich ist +33. Die Vorwahl fuer abgehende Anrufe haengt von dem jeweiligen Netz ab, aus welchem gewaehlt wird (z.B. 00 fuer France Telecom). Danach folgt dann die Vorwahl fuer das jeweilige Land (z.B. 0044 fuer Grossbritannien). Bei anderen Netzen werden andere Vorwahlen benutzt. Die meisten oeffentlichen Telefone funktionieren mit Telefonkarten. Diese koennen in Zeitungsgeschaeften gekauft werden. Die meisten Hotels addieren einen Aufpreis auf alle Anrufe. Der guenstigste Weg ins Ausland zu telefonieren ist oft mit einer Telefonkarte. Die lokalen Mobilfunkbetreiber benutzen GSM Netze und haben Erreichbarkeitsabkommen mit den meisten internationalen Mobilfunkunternehmen. Internet-Cafes sind in den meisten Staedten in Frankreich vorzufinden.
Zoll: Reisende, die nicht aus EU-Laendern nach Frankreich einreisen und ueber 17 Jahren alt sind brauchen die folgenden Gegenstaende nicht zu verzollen: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250g Tabak, einen Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von 22% und mehr oder 2 Liter Dessertwein oder Sekt mit weniger als 22% Alkohol oder 2 Liter Tafelwein, 50g Perfuem oder 250ml Eau de Toilette, Goldschmuck nicht ueber 500g, 500g Kaffee, 100g Tee und andere Produkte mit einem Wert bis zu €175 fuer Erwachsene und €90 fuer Kinder unter 15 Jahren. Vorausgesetzt die Gueter sind fuer den persoenlichen Gebrauch gibt es keine Begrenzungen fuer Tabak und Alkohol zwischen den 15 Originallaendern der EU (einschliesslich Grossbritanniens). Finnland, Daenemark und Schweden bilden dabei eine Ausnahme.


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