Indien

Indien Reisefuehrer

Zeit: GMT +5.5.
Elektrizitaet: 240 Volt, 50Hz. Eine Vielzahl an Steckdosen werden in Indien verwendet, aber die meisten Steckdosen haben zwei oder drei, runde Stecker.
Sprache: Obwohl Englisch generell fuer Offizielle und Geschaefts-Zwecke verwendet wird, ist Hindi die offizielle Landessprache und wird von ungefaehr 30% der Bevoelkerung gesprochen. Es werden aber noch 17 andere Sprachen gesprochen.
Gesundheit: Es gibt eine Anzahl an Gesundheitsrisiken, welche mit einer Reise nach Indien verbunden sind, wie Malaria und Dengi Fieber und Besucher sollten sich mindestens drei Wochen vor der Abreise medizinisch beraten lassen. Malaria Ausbrueche sind speziell im Assam Staat in Nord-Ost Indien ueblich. Jene, die aus infizierten Gebieten kommen, sollten einen Gelb-Fieber-Impfpass bei sich haben. Lebensmittelvergiftung ist ein Hauptrisiko in Indien; Wasser und Eis sollte als verseucht betrachtet werden und Besucher sollten nur abgefuellltes Wasser trinken und auch sicher stellen, dass die Dichtung der Flasche auch intakt ist. Fleisch und Fisch sollte verdaechtig betrachtet werden, selbst in den besten Restaurants und sollte immer gut durchgekocht und heiss serviert werden. Salate und ungeschaelte Fruechte sollten gemieden werden. Gesundheitseinrichtungen in den groesseren Staedten sind angemessen, aber limitiert in den laendlichen Gebieten. Reisenden wird zu einer Krankenversicherung geraten. Die Vogelgrippe wurde das erste mal im Februar 2006 in einheimischem Gefluegel entdeckt, aber keine menschlichen Infektionen wurden berichtet. Das Risiko fuer Reisende ist gering, aber als Vorsichtsmassnahme sollte naher Kontakt mit Wild, Haus und Kaefig-Voegeln vermieden werden und alle Gefluegel und Ei-Gerichte sollten gut durchgekocht sein.
Trinkgeld: Taxi Fahrer erwarten kein Trinkgeld, aber alle anderen Services erwarten ein kleines Trinkgeld, wie Portiere, Fuehrer, Hotel Personal und Kellner in kleinen Establishments. In touristischen Restaurants oder Hotels ist meist bereits eine 10%ige Service Gebuehr inkludiert. Baksheesh ist in Indien gebraechlich, es ist mehr Bestechung als Trinkgeld und garantiert besseren Service und wird eher vor als nach dem Service ueberreicht.
Sicherheit: Die Mehrheit der Indien-Besuche sind problem-frei, aber im Lichte der Auseinandersetzungen mit Pakistan raten die meisten Regierungen, nicht in die Jammu und Kashmir Regionen zu reisen, ausser wirklich notwendige Reisen nach Srinagar (fatale Attacken halten an), und ueberall nahe der Grenze zu Pakistan, mit der Ausnahme von Ladakh via Manali oder via Flug nach Leh, genauso wie nach Jaisalmer und Amritsar. Manipur und Tripura sollten auch gemieden werden und das Reisen nach Imphal wird nicht empfohlen. Terroristische Attacken nahmen zu im Osten und Nordosten des Landes mit einer Serie von Bombenattacken und Besucher sollten sich am Laufenden halten mit der Situation. Viele Leute, inklusive Touristen, wurden bereits ermordet. Gewalttaetige Extremisten Gruppen sind in Bihar, Jharkland, Chattisgarth, West Bengal und Orissa aktiv, wo Attacken und gewalttaetige Kriminalitaet bereits Ungluecke verursacht haben. Nach den drei Bombenexplosionen in Delhi am 29. Oktober 2005 wurden die Sicherheitskraefte in Delhi und anderen Staedten verstaerkt, welche ueber 60 Menschenleben forderten und die drei Bombenexplosionen in Varanasi am 7. Maerz 2006 forderten ebenfalls zahlreiche Tote und Hunderte an Verletzten. Besucher sollten sich bewusst sein, dass es Spannungen zwischen der Muslimischen und Hinduistischen Bevoelkerung gibt und das Risiko von Terrorismus in ganz Indien besteht. Man sollten speziell wachsam an oeffentlichen Plaetzen bleiben, sowie in oeffentlichen Verkehrsmitteln und an touristischen Plaetzen, speziell rund um Mumbai und Delhi. Kriminalitaet ist Thema an Haupt-Touristen-Spots und Besucher sind aufgefordert ein Auge auf ihre Wertgegenstaende zu halten, im speziellen auf ihre Paesse. Man sollte Acht geben vor selbstbewussten Gaunern, welche oft mit falschem Schmuck handeln, speziell in Agra und Jaipur, und man sollte niemals Essen von Fremden annehmen, besonders in Zuegen, wo Reisende bereits betaebt und beraubt wurden. Das Erdbeben in Pakistan am 8. Oktober 2005 erfasste die noerdliche Region Kashmirs und forderte viele Tote und grossflaechige Schaeden. Strassenunfaelle sind sehr haeufig und fordern jedes Jahr Hunderte an Leben. Busunfaelle sind oft zurueckzufuehren auf ruecksichtsloses Fahren, die Geschwindigkeit und alte Fahrzeuge. Im April 2006 wurden im noerdlichen Indien mindestens 64 Menschen in Busunfaellen getoetet, als Fahrer die Kontrolle ueber ihr Fahrzeug verloren.
Sitten: Indien hat generell eine ziemlich tolerante Gesellschaft, aber Besucher sollten sich der religioesen und sozialen Braeuche bewusst sein. Bei Tempelbesuchen werden Besucher aufgefordert, ihre Schuhe auszuziehen und ihre Koepfe zu bedecken. Generell sollten Frauen sich konservativ kleiden, um sowohl lokale Empfindlichkeiten zu respektieren und ungewollte Aufmerksamkeit zu vermeiden. Oben-ohne-Baden ist generell illegal. Besucher sollten nicht mit Drogen gefasst werden, denn Gefaengnisstrafen sind lang.
Kommunikation: Die internationale Landesvorwahl fuer Indien ist +91. Die Ausgangsvorwahl ist 00 gefolgt von der relevanten Landesvorwahl (z. B. 0044 fuer die UK). Internationale Telefonate koennen sehr teuer werden und fuer Telefonate aus Hotels werden oft sehr hohe Zuschlaege verlangt; Es ist billiger eine Telefonwertkarte zu benutzen. Alternativ gibt es in den meisten Staedten auch Telefon-Agenturen, welche erkennbar sind durch die Buchstaben STD fuer internationale Ferngespraeche und ISD fuer internationalen Service. Der lokale Mobiltelefon-Anbieter verwendet GSM Netzwerke und hat Reichweite-Abkommen mit den meisten internationalen Anbietern. Internet Cafes sind in den meisten Staedten und Resorts verfuegbar.
Zoll: Indien-Reisende ueber 17 muessen keinen Zoll bezahlen fuer 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250g Tabak; eine Flasche Alkohol; Medizin in begruendeten Mengen; 59ml Perfume und 250ml Eau de Toilette; und Gueter fuer persoenlichen Gebrauch. Verbotene Gueter beinhalten lebendes Inventar, Voegel und Schweine Fleisch Produkte.


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