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Italien Reisefuehrer
Zeit: Die lokale Zeit ist GMT +1 (GMT +2 zwischen dem letzten Sonntag im Maerz und dem Samstag vor dem letzten Sonntag im September).
Elektrizitaet: Allgemein 230 Volt, 50 Hz. Eine Anzahl von Steckern einschliesslich des europaeischen Zweier-Steckers werden benutzt.
Sprache: Italienisch. Englisch wird in den groesseren Staedten gesprochen allerdings nicht in den abgelegeneren Regionen.
Gesundheit: Es gibt keine besonderen Gesundheitsrisiken, die mit einer Reise
nach Italien verbunden sind. Buerger der EU koennen von Italiens
Gesundheitseinrichtungen Gebrauch machen, sollten sie eine
europaeische Krankenversicherungskarte (EHIC) haben. Faelle von N1
Vogelgrippe wurden bei Schwaenen in Sueditalien und Sizilien
gefunden, allerdings ist das Risiko fuer eine Infizierung des
Menschen sehr gering. Als eine Vorsichtsmassnahme sollte der nahe
Kontakt mit wilden Voegeln, Kaefigvoegeln und einheimischen Voegeln
sollten vermieden werden. Weiterhin sollten Gefluegel- und
Eigerichte gut durchgekocht werden.
Trinkgeld: Das Geben von Trinkgeld ist gebraeuchlich in Italien,
normalerweise 10% der Rechnung in Restaurants, sollte noch keine
Servicegebuehr in der Rechnung enthalten sein. Hotels addieren eine
Servicegebuehr von 15-18% aber es ist gewoehnlich, den Angestellten
ein Extra-Trinkgeld zu geben. Die Italiener geben den Taxifahrern
fast nie Trinkgeld, allerdings ist 5-10% normal. Fuer die meisten
anderen Serviceleistungen wird ein kleines Trinkgeld erwartet.
Sicherheit: Die italienische Regierung hat gewarnt, dass das Risiko fuer
einen internationalen Terrorangriff im Land gestiegen ist.
Touristen sollten daher wachsam sein auf oeffentlichen Plaetzen und
bei Touristenattraktionen. Der inlaendische Terrorismus geht
weiter, aber die Ziele dieser Attacken sind meist die italienischen
Behoerden. Trotzdem besteht die Gefahr, in solche Angriffe
verwickelt zu werden. Reisende sollten sich vor Taschendiebstahl
und Ueberfaellen in den groesseren Staedten in acht nehmen,
besonders in oeffentlichen Verkehrsmitteln, in ueberfuellten
Gegenden und bei Touristenattraktionen. Ausserdem sollten sie
vorsichtig sein, wenn sie grosse Summen von Bargeld und
Wertgegenstaenden bei sich tragen. Seien Sie besonders vorsichtig
auf der Buslinie 64 zum St.Peter's Plazt und um den Hauptbahnhof
herum, Termini. Reisende sollten vorsichtig sein bei Gruppen von
Kindern, einige von ihnen koennen einen ablenken waehrend die
uebrigen einen versuchen zu bestehlen. Streiks von Angestellten der
Transportmittel passieren regelmaessig in ganz Italien und
Verspaetungen sind moeglich.
Kommunikation: Die internationale Vorwahl fuer Italien ist +39. Die Vorwahl
fuer abgehende Anrufe ist 00, gefolgt von der Vorwahl fuer das
jeweilige Land (z.B. 0044 fuer Grossbritannien). Allen Nummern muss
eine 0 vorausgehen, egal ob in Italien oder aus dem Land raus,
ausser, wenn auf einem Mobiltelefon angerufen wird. Die Aufpreise
fuer Anrufe aus Hotels koennen sehr hoch sein und es ist generell
guenstiger, eine Telefonkarte zu benutzen. Oeffentliche
Telefonzellen nehmen Telefonkarten fuer lokale und internationale
Anrufe. Diese koennen in Zeitungsgeschaeften gekauft werden. Die
lokalen Mobilfunkanbieter benutzen GSM Netze und haben
Erreichbarkeitsabkommen mit den meisten internationalen Anbietern.
Internet-Cafes sind in den groesseren Staedten und Resorts zu
finden.
Zoll: Reisende ueber 17 Jahren aus Nicht-EU-Laendern brauchen die
folgenden Gegenstaende nicht zu verzollen: 200 Zigaretten oder 100
Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250g Tabak, 1 Liter Spirituosen
mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22% oder 2 Liter Desertwein
mit einem Alkoholgehalt nicht ueber 22% oder Sekt oder 2 Liter
Tafelwein, Perfuem bis 50g oder 250ml Eau de Toilette. Reisende
ueber 15 Jahren brauchen die folgenden Gegenstaende nicht zu
verzollen: 500g Kaffee oder 100g Tee, andere Gueter fuer den
persoenlichen Gebrauch bis zu einem Wert von €175 pro
Erwachsenem oder €90 pro Kind unter 15 Jahren. Verbotene
Gegenstaende schliessen Narkosemittel, medizinische Produkte,
Waffen, Sprengstoffe und geschuetzte Tier und Pflanzen.
Vorausgesetzt, die Gueter sind fuer den persoenlichen Gebrauch,
gibt es keine Beschraenkungen auf Tabak und Alkohol zwischen den 15
EU-Laendern (einschliesslich Grossbritanniens). Finnland, Daenemark
und Schweden bilden dabei eine Ausnahme.
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