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Lesotho Reisefuehrer
Zeit: Die lokale Zeit ist GMT +2.
Elektrizitaet: Allgemein 220 Volt, 50 Hz. Der runde Dreier-Stecker, der auch in Suedafrika ueblich ist, wird benutzt.
Sprache: Die offizielle Sprache ist Englisch. Allerdings werden auch Sesotho, Xhosa und Zulu weitgehend gesprochen.
Gesundheit: Dadurch, dass Lesotho sehr hoch gelegen ist und ueber frische
Bergluft verfuegt, gibt es nicht sehr viele Gesundheitsrisiken fuer
Reisende. Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird verlangt von
Reisenden, die aus einer infizierten Gegend einreisen. Eine Impfung
gegen Typhus, Hepatitis A und Polio wird empfohlen. HIV/AIDS ist
gelaeufig. Es gibt nicht sehr viele gute medizinsche Einrichtungen
und es wird fuer medizinische Faelle oft in das Nachbarland
Suedafrika ausgewichen. Reisende sollten sich ihre eigene Medizin
mitbringen, da das Angebot beschraenkt ist. Die fliegenden Aerzte
in Lesotho bieten eine Notfallhilfe in abgelegenen Gegenden des
Landes. Eine Krankenversicherung ist notwendig und sollte ebenfalls
eine Luft-Evakuierung fuer den Notfall beinhalten. Dies ist
besonders wichtig, sollte man planen, eine gewisse Zeit in den
abgelegenen Bergregionen zu verbringen.
Trinkgeld: Alle Bediensteten, einschliesslich Reisefuehrern und
Safarifuehrern, bekommen normalerweise zwischen 10 und 15%
Trinkgeld. Sie sind davon abhaengig, um ihr geringes Gehalt
aufzubessern.
Sicherheit: Die meisten Reisen nach Lesotho verlaufen ohne Zwischenfaelle,
aber es gab einen Anstieg in opportunistischen Verbrechen aufgrund
der hohen Arbeitslosigkeitsrate in den Staedten. Die meisten
Vorfaelle passieren in Maseru, aber Reisende sollten ueberall
wachsam sein gegenueber Diebstahl, Auto-Entfuehrungen und
Ueberfaellen. Strassenraeuber zielen haeufig auf Touristen an und
auslaendische Autos waren involviert in Auto-Entfuehrungen in der
Naehe von Malealea Lodge suedlich von Maseru. Vermeiden Sie es,
Wertgegenstaende mit sich zu tragen oder verstecken Sie sie gut.
Gehen Sie nicht alleine in einsame Gegenden oder in Maseru nach
Einbruch der Dunkelheit. Das Fahren in laendlichen Gegenden nach
Einbruch der Dunkelheit wird ebenfalls nicht empfohlen. Sporadische
Demonstrationen sind moeglich und sollten, wenn moeglich, vermieden
werden.
Sitten: Fotos von Regierungsgebaeuden, dem Flughafen oder dem Palast
sollten nicht gemacht werden. Wenn man sich unsicher ist, ist es
besser, vorher zu fragen. Es ist gebraeuchlich von dem
Dorfoberhaupt vor dem Campen um Erlaubnis zu fragen und ihn
ebenfalls zu informieren, sollte man Zeit in seinem Dorf verbringen
wollen.
Kommunikation: Die internationale Vorwahl fuer Lesotho ist +266. Die Vorwahl
fuer abgehende Anrufe ist 00, gefolgt von der Vorwahl fuer das
jeweilige Land (z.B. 0027 fuer Suedafrika). Es gibt keine Vorwahlen
fuer bestimmte Gegenden. Telefon und Faxservice sind erhaeltlich in
allen groesseren Staedten und in groessern Hotels. Internet-Cafes
sind in Maseru vorzufinden. Ein GSM 900 Mobilfunknetz ist
beschraenkt auf die die hauptsaechlichen Stadtgebiete und hat auch
nur beschraenkte Erreichbarkeitsvereinbarungen mit anderen
Mobilfunkanbietern. Reisende sollten mit ihren lokalen
Netzanbietern klaeren, ob sie Erreichbarkeitsabkommen mit den
Anbietern in Lesotho haben.
Zoll: Reisende nach Lesotho brauchen die folgenden Gegenstaende nicht
zu verzollen: 400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250g Tabak, 2
Liter Wein und 1 Liter Alkohol, 250 ml Eau de Toilette und 50ml
Perfuem, andere Geschaenke bis zu einem Wert von L500. Von
suedafrikanischen Staatsbuergen darf kein Likoer importiert
werden.
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