Nepal

Nepal Reisefuehrer

Zeit: Lokale Zeit ist GMT +5.45.
Elektrizitaet: Elektrischer Strom ist 220 Volt, 50Hz. Runde Zweier- und Dreier Steckdosen werden verwendet.
Sprache: Nepali ist die offizielle Landessprache. Englisch wird in allen Touristen-Gebieten gesprochen.
Gesundheit: Es sind keine Impfungen erforderlich, aber Impfungen gegen Cholera, Hepatitis A, Meningitis, Tetanus, Diphterie und Typhus werden empfohlen. Die Hoehenkrankheit ist ein grosses Risiko fuer Trekkers. Zwischen Juni und September besteht auch das Risiko von Malaria in den tief-gelegenen Gebieten inklusive dem Chitwan National Park. Ausbrueche der Japanesischen Encephalitis geschehen jaehrlich, speziell zwischen July und Dezember; eine Impfung wird empfohlen. Mehr als 300 Menschen starben im Dezember 2005 an dieser Krankheit. Unbehandeltes Wasser sollte gemieden werden; Besucher koennen abgefuelltes Wasser kaufen oder ihr eigenes aufbereiten. Beim Trekking wird bevorzugt, wenn das eigene Wasser selbst aufbereitet wird, als dass eine Strasse an Plastikflaschen zurueckzulassen wird. Die Wasseraufbereitung mit Jod ist die billigste und einfachste Variante, um Wasser zu behandeln. Magenverstimmungen sind die wahrscheinlichste Ursache von Reiseerkrankungen; Essen in touristischen Restaurants oder "weschliches" Essen sollte mit Vorsicht genossen werden, weil es oft aufgewaermt wird oder bereits lange herumstand und Getraenke oder Salate koennen Eis beinhalten oder Zutaten koennten in schmutzigem Wasser gewaschen worden sein. Der Standard in Krankenhaeusern variiert, aber es gibt Reise-Kliniken in Kathmandu und zahlreiche Apotheken in den Hauptstaedten. Eine Krankenversicherung ist erforderlich.
Trinkgeld: Restaurants und Hotels verrechnen manchmal 10% zusaetzlich, in diesem Fall muss man kein Trinkgeld geben; andernfalls ist an touristischen Plaetzen ein 10%-iges Trinkgeld ueblich. Es ist gebraeuchlich Fuehrern und Gepaecktraegern auf Treks ein Tringeld zu geben. Ueberall sonst ist es nicht gebraeuchlich Trinkgeld zu geben, aber Trinkgeld wird immer geschaetzt.
Sicherheit: Am 1. Feber 2005 entliess der Koenig die Regierung, um die direkte Kontrolle des Landes zu uebernehmen. Am 21. April 2006 stimmte er schliesslich zu, seine Macht aufzugeben. Die folgenden Wochen waren gepraegt durch gewalttaetige Proteste politischer Parteien und der Maoists; Das Parlament trat wieder in Kraft. Alle Verbote und Ausgehverbote wurden aufgehoben, aber Demonstrationen und oeffentliche Aufstaende sollte man meiden, weil nach wie vor ein hohes Risiko an Gewalt besteht. Die Maoists verkuendeten einen drei-Monats Waffenstillstand beginnend am 26. April 2006. Als Reaktion rief die vorlaeufige Regierung einen Waffenstillstand aus, welcher von den Rebellen akzeptiert wurde und Plaene Friedensgespraeche zu starten sind in Vorbereitung. Aber die Sicherheitssituation ist noch immer ungewiss und jeder, der nach Nepal reist, speziell nach Kathmandu, sollte sich bewusst sein, dass die Situation sich rapide aendern koennte. Landesweite Streiks (Bandhs) werden ebenfalls gelegentlich von den Maoists ausgerufen, welche gewaltaetig werden koennen. Diese betreffen gewoehnlich ernsthaft Strassentransporte und viele Geschaefte. Besuchern wird geraten sich vor der Abreise gut ueber die aktuelle Situation zu informieren; Touristen wurden zeitweise ihrem Schicksal ueberlassen. Auf Grund des kuerzlichen Ansteigens an Bomben-Attacken und Schiessereien an oeffentlichen Plaetzen, inklusive den Haupt-Touristen-Gebieten von Kathmandu, Pokhara und Lukla, ganauso wie auf populaeren Trekking Routen, sind Besucher gewarnt besonders vorsichtig zu sein. Auslaendische Touristen waren bereits in zahlreichen Vorfaellen verwickelt. Es gab Vorfaelle von gewalttaetigen Ueberfaellen auf Trekkers und es gibt eine bewaffnete Maoist Praesenz auf vielen der Haupt-Trekking-Routen, welche eine "Steuer" fordern bevor sie den Trekkern die Weiterreise erlauben. Trekkern wird geraten auf etablierten Routen zu bleiben und in Gruppen oder mit professionellen Fuehrern zu reisen. Im Oktober 2005 wurden Touristen ernsthaft verletzt bei zwei Attacken im Nagarjun Forest Reserve ausserhalb Kathmandus und Besuchern wird geraten in diesem Gebiet vorsichtig zu sein und in Gruppen zu reisen.
Sitten: Nepal hat zahlreiche kulturelle Braeuche, welche ungewoehnlich fuer Fremde sind. In den touristischen Gebieten herrscht ein hoher Grad an Tolleranz gegenueber Besuchern, aber fern dieser Plaetze sollten Fremde feinfuehlig gegenueber lokaler Braeuche sein. Man sollte niemals etwas mit der linken Hand annehmen oder anbieten. Man sollte niemals aus einem fremden Teller essen oder Essen aus dem eigenen Teller anbieten. Frauen sollten sich konservativ kleiden und so viel wie moeglich bedecken. Bevor man fotografiert, sollte man immer um Erlaubnis ersuchen.
Kommunikation: Die Laendervorwahl fuer Nepal ist +977 und die Ausgangsvorwahl ist 00. Staedtvorwahlen werden ebenfalls benoetigt. Zwei Mobil-Telefon-Betreiber versorgen mit dem GSM900 Netzwerk die Staedte, aber dies reicht nicht bis zum Gipfel des Mount Everest! In den Haupt-Touristen-Zentren von Kathmandu und Pokhara gibt es an jeder Ecke Internet Cafes.
Zoll: Nepal-Reisende muessen keinen Zoll bezahlen fuer 100 Zigaretten oder der gleichen Menge an anderen Tabak Produkten; 1 Liter Alkohol; und Parfume fuer persoenlichen Gebrauch. Es ist illegal Gueter zu exportieren, welche ueber 100 Jahre alt sind.


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