Suedafrika

Suedafrika Reisefuehrer

Zeit: GMT +2
Elektrizitaet: 230 Volt, 50 Hz, Dreierstecker sind Standard
Sprache: Suedarfrika hat 11 offizielle Sprachen. Dazu gehoeren Afrikaans, Englisch, Xhosa, Zulu und Sotho. Englisch wird verbreitet gesprochen.
Gesundheit: Reisende, die nach Suedafrika von Infektionsgebieten einreisen, benoetigen eine Bescheinigung, dass sie auf Gelbfieber untersucht worden sind. Ansonsten sind keine weitern Impfungen vorgeschrieben. Es besteht ein Malariarisiko in den tiefer gelegenen Gebieten der noerdlichen Provinz und Mpumalanga (einschliesslich des Krueger National Parks) und im nordoestlichen Kwa-Zulu-Natal. Es wird empfohlen Vorsichtsmassnahmen zu treffen, sollte man in diese Gebiete reisen moechten. In Suedafrika ist eine weite Verbreitung von HIV/AIDS. Wasser aus dem Hahn ist in Stadtgebieten ohne Bedenken trinkbar, allerdings sollte es ausserhalb der Stadtgebiete sterilisiert werden, da es zu Ausbruechen von Cholera in den armen Gemeinschaften des laendlichen Suedafrikas kommen kann, so besonders im noerdlichen KwaZulu Natal, Mpumalanga und in den Provinzen von Limpopo. Lebensmittelvergiftungen sind selten. Die medizinischen Einrichtungen sind Suedafrika sind gut, aber es wird sehr empfohlen, eine Krankenversicherung abzuschliessen, da private Krankenhaeuser sofortige Barzahlungen erwarten und staatliche Krankenhaeuser gemieden werden sollten.
Trinkgeld: Wenn die Servicegebuehr nicht in der Rechnung enthalten ist, erwarten Kellner ein Trinkgeld von etwa 10% des Rechnungsbetrags. Trinkgeld fuer geleistete Dienste wird ebenfalls erwartet von Portiers, Taxifahrern, Fahrern von Golf Caddies und dem Personal an Tankstellen. Sogenannte 'Car guards' bieten in den Stadtzentren und an Touristenpunkten an, auf Ihr geparktes Auto aufzupassen. Sie sind meist Einwanderer aus den Nachbarlaendern auf der Suche nach Arbeit und erwarten fuer ihren Service ein kleines Trinkgeld von R2 aufwaerts von Ihnen bei Ihrer Rueckkehr.
Sicherheit: Touristen sollten sich darueber im klaren sein, dass Suedafrika eine sehr hohe Kriminalitaetsrate hat. Obgleich sich dies mehr auf einzelne Gebiete im Land zu konzentrieren scheint, so zum Beispiel in den Townships, ist opportunistisches Verbrechen weit verbreitet. Reisende sollten sich darueber immer bewusst sein und die noetigen Vorsichtsmassnahmen treffen. Die Tueren des Autos sollten waehrend der Fahrt geschlossen sein und man sollte es vermeiden, nachts alleine zu Fuss in der Stadt unterwegs zu sein, an einsamen Straenden oder in abgelegenen Gegenden. Die Gegenden Berea und Hilbrow in Johannesburg sind hohe Risikogebiete und Touristen sollten in diesen Gegenden besonders vorsichtig sein. Erst kuerzlich ist es zu Vorfaellen mit Kletteren auf dem Tafelberg in Kapstadt gekommen und Touristen sollten es vermeiden, alleine auf den Tafelberg zu klettern. Bei der Benutzung von ATMs sollte man aufmerksam sein, ebenso, wenn man Wertgegenstaende mit sich traegt. Es sollte aber an dieser Stelle auch erwaehnt werden, dass die suedafrikanische Behoerde dem Schutz der Touristen oberste Prioritaet gibt. Ein landesweiter Streik der Sicherheitsbediensteten hat seit April 2006 zu 16 Toten, gewaltsamen Protesten, Schaden an Immobilien und zu Stoerungen im Transportwesen gefuehrt. Zwischen den Streikenden und den Arbeitgebern ist ein Stillstand erreicht worden und eine Verschaerfung der Situation wird erwartet, da eine zweite Serie von Streiks ausgerufen worden ist. Besucher in Grosstaedten sollten alle oeffentlichen Streiks und grossen Menschenansammlungen meiden.
Kommunikation: Die internationale Landesvorwahl fuer Suedafrika ist +27. Die Vorwahl fuer abgehende Anrufe ist 09 gefolgt von der jeweiligen Landesvorwahl (z.B. 0944 fuer Grossbritannien). Suedafrika hat auch Vorwahlen fuer die jeweiligen Staedte. Internationale Telefonkarten koennen in Suedafrika nicht benutzt werden. Das Land wird von drei GSM Mobilfunknetzen bedient. Mobilfunkbetreiber bieten sogenannte 'pay-as-you-go' Sim-Karten an, welche eine gute Moeglichkeit sind fuer Besucher, die nur eine begrenzte Zeit in Suedafrika bleiben. Internet-Cafes sind weit verbreitet.
Zoll: Reisende nach Suedafrika brauchen auf folgende Sachen keinen Zoll zu bezahlen: 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 250g Tabak, 2 Liter Wein und 1 Liter Spirituosen; Perfuem bis 50ml und 250ml Eau de Toilette; und andere Wertgegenstaende bis zu einem Wert von R3000. Alle anderen Gueter, die von suedarikanischen Staatsangehoerigen aus dem Ausland nach Suedafrika eingefuehrt werden, muessen bei der Einreise nach den jeweiligen Einfuhrbestimmungen verzollt werden. Fuer rueckimportierte Gueter muessen Reisende eine sogenannte DA65 oder NEP-Form ausfuellen, die bei Abflug aushaendigt wird. Verbotene Gueter sind unter anderem Fleisch und Milchprodukte, alle Medikamente ausser fuer den persoenlichen Gebrauch, Klappmesser, Munition, Sprengstoff und Pornographie mit Minderjaehrigen oder Brutalitaet.


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