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Thailand Reisefuehrer
Zeit: GMT +7.
Elektrizitaet: Allgemein 220 Volt AC, 50 Hz, sowohl flache als auch runde Zweierstecker werden benutzt.
Sprache: Die offizielle Sprache ist Thai, obwohl auch Englisch in den Touristengegenden weitesgehend gesprochen wird.
Gesundheit: Reisende sollten spaetestens drei Wochen vor Antritt der Reise
nach Thailand medizinische Beratung einholen. Malaria ist
ausserhalb von Bangkok ein Risiko und die meisten Touristenresorts
und Aerzte werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus Fieber
empfehlen. Eine Impfbescheinigung fuer Gelbfieber wird von
Reisenden verlangt, die aus infizierten Gegenden einreisen. Seit
Januar 2005 wurden mehrere Faelle von Dengue Fieber im Sueden
berichtet, besonders in der Gegend an der Grenze zu Malaysia.
Kuerzlich kam es zu Ausbruechen von Vogelgrippe bei Gefluegel und
zu einigen Toten. Dennoch ist das Risiko fuer Touristen, sich damit
zu infizieren, sehr gering. Der Kontakt mit Voegeln sollte
vermieden werden und alle Gefluegel- und Eigerichte sollten gut
durchgekocht werden. HIV ist in den groesseren Staedten und Resorts
weit verbreitet und Krankheiten, die von Nahrung und Wasser
uebetragen werden koennen, sind alltaeglich. Es wird dringend
empfohlen, Wasser aus Flaschen oder sterilisiertes Wasser zu
trinken. Die medizinischen Einrichtungen sind gut in den meisten
Staedten, aber eine gute Krankenversicherung ist notwendig. Ohne
Krankenversicherung oder Bargeld bzw. Kreditkarte werden Reisende
nicht behandelt.
Trinkgeld: Trinkgeld wird nicht erwartet. Allerdings wird es mehr und mehr
gebraeuchlicher. Eine Servicegebuehr von 10% ist bei in den
Rechnungen in den meisten Hotels und Restaurants schon
eingerechnet. Taxifahrer bekommen kein Trinkgeld.
Sicherheit: Die Mehrheit der Reisen nach Thailand verlaufen ohne weitere
Zwischenfaelle. Allerdings sollten sich Touristen bewusst sein,
dass es kontinuierlich Bedrohungen fuer die Westlaender durch den
Terrorismus in ganz Suedostasien gibt. Reisende sollten daher
besonders vorsichtig auf oeffentlichen Plaetzen sein, auch in
Touristenresorts. Touristen sollten die Grenzgegenden vermeiden und
nicht in nicht speziell gekennzeichneten Gegenden und in Parks
campen. Reisende in die groesseren Staedte sollten ein Auge auf
ihre Paesse und Kreditkarten halten und sicherstellen, dass sie
nicht zuviel Geld oder Schmuck bei sich tragen. In Bangkok sollte
man sich vor Betrug in acht nehmen, oft zum Beispiel bei
Edelsteinen, die von Fremden empfohlen werden. In Touristengegenden
und besonders auf der Vollmond-Party auf Ko Phan Ngan, sollten
Touristen aufpassen, wenn sie Getraenke von Fremden annehmen, da es
einige Vorfaelle gab, bei denen Drogen in Getraenke gemixt wurden.
Vorfaelle von sexueller Belaestigung, besonders bei Frauen, gibt es
nach wie vor. Weibliche Reisende sollten aufpassen. Die
Sicherheitssituation in den suedlichen Provinzen ist unstabil und
Reisen in die suedlichen Provinzen von Pattani, Yala und Narathiwat
und Songkhla sollten vermieden werden. Kuerzliche Bombenexplosionen
und Kaempfe haben viele Menschen auf oeffentlichen Plaetzen
verletzt und getoetet und die Regierung hat eine Ausnahmesituation
fuer diese Gegend deklariert. Weitere Angriffe auf Plaetze, wo sich
viele Touristen aufhalten, koennen vorkommen, obwohl die
thailaendischen Behoerden zusaetzliche Sicherheitsmassnahmen im
ganzen Land eingeleitet haben, einschliesslich in Bangkok. Einige
Explosionen sind seit Dezember 2005 in Bangkok vorgekommen. Seit
Beginn des Jahres 2006 kam es zu einigen politischen
Demonstrationen in Bangkok und anderen Provinzstaedten und mehr
Demonstrationen werden aufgrund des Widerstands zum Prime Minister
erwartet. Seit Januar 2005 sind einige Passagierboote gesunken,
wobei es auch zu Toten gekommen ist. Es wird angenommen, dass die
Boote ueberladen waren. Der Tsunami in Asien: Leistungen und
Einrichtungen in den meisten Gebieten von Thailand, die von dem
Tsunami am 26. Dezember 2006 betroffen waren, funktionieren jetzt
wieder wie gewohnt. Allerdings gibt es an der Kueste von Khao Lak
und auf der Insel Phi Phi, wo viele Hotels, Geschaefte und Haeuser
zerstoert wurden, noch Einschraenkungen. Einige der groessten
Resorts wurden wiedereroeffnet aber es wird empfohlen, fuer
diejenigen, die eine Reise in diese Gebiete planen, vor der Abreise
mit ihrem Reisebuero zu klaeren, dass ihre Unterkunft vollkommen
funktionsfaehig ist. In der Monsun-Zeit (September bis Oktober)
kommt es regelmaessig zu Ueberflutungen im Norden, Nordosten und in
den zentralen Regionen. Dies verursacht haeufig Schlammlawinen und
flutartigen Ueberschwemmungen. Reisende, die planen, waehrend
dieser Zeit im Dschungel zu trecken, sollten die Bedingungen mit
einem zugelassenen Fuehrer abklaeren, bevor es los geht. Die
Fahrdienste von Bangkok zu den noerdlicheren Regionen,
einschliesslich Chiang Mai, wurden aufgrund von schweren Fluten und
Schlammlawinen im Norden eingestellt.
Sitten: Das oeffentliche Zeigen von Zuneigung wird missbilligt. Die
Kleidung ist formlos, allerdings sollte sich Strandbekleidung auf
den Strand beschraenken. Drogen sind illegal und Reisende sollten
wissen, dass der Besitz selbst von kleinen Mengen zu
Gefaengnisstrafen fuehren kann. Drogenhaendler riskieren die
Todesstrafe.
Kommunikation: Die internationale Vorwahl fue Thailand ist +66. Die Vorwahl
fuer abgehende Anrufe ist 001, gefolgt von der der Vorwahl fuer das
jeweilige Land (z.B. 00144 fuer Grossbritannien). Thailand hat auch
Vorwahlen fuer die einzelnen Staedte (Bangkok 2, Chiang Mai 53).
Internationale Direktwahl-Einrichtungen sind fast im ganzen Land
vorhanden. Die Mobifunknetze decken die meisten Staedte und
Ferienresorts ab. Die Anbieter nutzen GSM 900, 1800 und 1900 Netze.
Internet Cafes gibt es in den groesseren Staedten und Resorts.
Zoll: Reisende nach Thailand brauchen auf die folgenden Gegenstaende
keinen Zoll zahlen: 200 Zigaretten oder 250g Tabak oder ein
aequivalente Menge an Zigarren, Alkohol bis zu einem Liter, 1
Fotoapperat mit fuenf Filmen oder eine Filmkamera mit drei Filmen
von 8 oder 16mm. Gegenstaende von einem Wert bis zu Bt10,000 pro
Person fuer nicht Einwohner mit einem Durchreisevisum und Bt20,000
pro Person fuer Passagiere mit Touristenvisum. Die Grenzen fuer
Familien sind doppelt so hoch wie die individuellen Mengen.
Verbotene Gegenstaende sind unter anderem Waffen und Munition ohne
Lizenz, Feuerwerkskoerper und Drogen. Drogenhandel bekommt die
Hoechststrafe. Begrenzungen treten ein bei Fleisch, welches aus
BSE-infizierten oder Laendern mit Klauenseuche importiert ist.
Antiquitaeten oder Kunstobjekte sowie religioese Artikel duerfen
nicht ohne Lizenz exportiert werden.
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